Amanuel und seine Familie

      

Wir möchten mit unserem Café auch diejenigen unterstützen, die auch die Schattenseiten des Lebens kennen. Das tun wir hier im Kleinen in unserem Café und seit Anfang August unterstützen wir auch Amanuel Asrat (17 Jahre), einen Jugendlichen aus Äthiopien.

Amanuel ist ein sehr guter Schüler, sein Pate ist kürzlich verstorben und wir möchten gerne durch Spenden weiterhin für ihn sorgen und die Patenschaft übernehmen. Amanuel will sein Leben selbst in die Hand nehmen. Er sagt: „Wenn jemand mir die Chance gibt und mir so eine gute Schule finanziert, dann tue ich meinen Teil!“ Nach den Sommerferien wird er die 12. Klasse besuchen und dann im Sommer 2018 zur Universität gehen. Er will Pilot werden und die Welt entdecken.

Unsere Spendengelder erreichen Amanuel durch die Organisation „we-SHARE e.V.“ (http://we-share.de/). Das ist ein christlich-überkonfessionelles Hilfswerk, das sich seit 2002 weltweit für Menschen in Not einsetzt. Wir haben hier persönlichen Kontakt zu Frau Silvia Fickus, die den Kontakt hergestellt hat. Nun haben wir auch E-Mailkontakt zu Amanuel, so dass wir von Zeit zu Zeit immer wieder Nachrichten, Bilder etc. von ihm erhalten werden und Sie auf dem Laufenden halten oder es im Café publik machen.

Beginnen möchten wir mit Informationen zu Amanuels Geschichte:Er hat einen Bruder, Fasil, der schon studiert, und einen schwerst mehrfach behinderten älteren Bruder. Der Vater ist von zu Hause fortgelaufen, weil er die Schmach, einen behinderten Sohn zu haben, nicht ertragen hatte. Er wollte, dass die Mutter das Kind in den Busch trägt. Doch seine Mutter, Amarech, konnte das nicht und so hat der Mann die Familie verlassen. Amarech ist Krankenschwester und versucht, die Familie zu ernähren. Dafür hat sie eine Bushklinik 7 km von Arba Minch entfernt eröffnet, d.h. sie lebt dort und die Kinder müssen sich selber versorgen.